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Begriff |
Beschreibung |
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Aasleier |
Form der
Drehleier, mit denen Hirten ihre Mitarbeiter riefen, wenn sie eine
gerissenes Schaf (Aas) fanden. Wurde wegen der geringen Lautstärke und
Reichweite sehr schnell durch Hörner ersetzt. |
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Abklopfen |
1. Abtasten
und Abklopfen einzelner Orchestermitglieder auf verbotene Gegenstände, die
eine Gefährdung für den Dirigenten bedeuten könnten. Wird bei weiblichen
Musikern gern durch den Dirigenten selbst vorgenommen, sonst durch den
Orchesterwart.
2. Vorzeitiges
Beenden einer Probenstelle durch den Dirigenten |
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Afterklampfe |
Eine sehr
große Form der Klampfe, die zwei Personen zu ihrer Bedienung erfordert,
einen Träger und einen Spieler, der hinter dem Träger steht oder läuft. Die
eigentliche Zupfstelle der Klampfe lag je nach Größe des Trägers meistens in
dessen Analregion, woher sich der Name erklärt. Der Spieler war idealerweise
kleinwüchsig oder musste gebückt spielen. Letzterer Umstand führte oft zu
orthopädischen Beschwerden auf Seiten des Spielers bzw. auch zu heftiger
Atemnot. |
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Ahorn |
In A
gestimmtes ausgesprochen selten vorkommendes Horn. Üblicherweise sind Hörner
in B, Es oder F gestimmt bzw. in Kombinationen davon (umschaltbar). |
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Akkordarbeit |
Synonym für Komponieren,
Akkordarbeiter = Komponist |
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Allegro preliminario |
Eine
Tempobezeichnung; Vorläufig schnell, nämlich so lange, bis dies Tempo
technisch nicht mehr zu bewältigen ist. Mosche Mohlfinkel (1943-?) schrieb
einen Trauergalopp mit dieser Vortragsbezeichnung. Er war sich angesichts
des traurigen Anlasses für die Aufführung dieses Stückes durchaus bewusst,
dass das gewählte Tempo wohl nicht bis zum Finale durchzuhalten war.
Andererseits wollte er sehr verdienstvoller Weise mit dem Trauergalopp der
quälenden Langsamkeit üblicher Trauermusik (Grave, Largo, Lento) einen
Riegel vorschieben. Literatur: Heribert Kleinzimt 1982: "Traurig aber flott:
Die musikalische Temporevolution des Mosche Mohlfinkel" in der
Schriftenreihe Musica mortis. |
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Alptraumhorn |
Kriegsfanfare
der Germanen, deren Klang auf
Seiten
des Gegners Alpträume oder Nachtmare auslösen sollte. Hieraus entwickelten
sich später die klangstärkeren Luren (linke Abbildung). Die Abbildung rechts
zeigt eine künstlerische Darstellung eines Nachtmars von
Johann Heinrich Füssli (1741-1825). Gegenstücke zum Alptraumhorn waren
Lustholz und Freudenbaum, die bei Festivitäten zum Einsatz kamen. |
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Altsarkophag |
Kein
eigentliches Musikinstrument, sondern Bestattungsgefäß für bedeutende und
gefeierte Altistinnen. Seit dem 18. Jahrhundert wieder aus der Mode
gekommen. Er steht in enger Verwandtschaft zum
Instrumentenkoffer. |
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Amüsierviertel |
Viertelnoten
in einer Komposition, die üblicherweise zum Schmunzeln oder gar Lachen
anregen |
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Analfistel |
Analtröte
eines Flatulisten (Kunstfurzer), der sein Instrument mit Fistelstimme, also
im Falsett spielt. Erfordert höchste Körperbeherrschung. |
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Apocalypso |
Die
Vorstellungen vom Endzeitgericht sind in abrahamitischen Religionen fest
verankert und werden allgemein in der
Eschatologie behandelt. Sie fanden auch Eingang in die musikalische
Darstellung religiöser Themen,
so beispielsweise in die diversen Totentänze. Eine besondere und sehr
wesentliche Tanzform wurde uns in Gestalt des Apocalypso überliefert, der
das an sich ernste Thema doch recht beschwingt und munteren Sinnes angeht.
Auf Albrecht Dürers (1471-1528) Bild "Die apokalyptischen Reiter"
kann man im Vordergrund einen doch etwas unterernährt wirkenden Typen
erkennen, der als
gewiefter und leidenschaftlicher Apocalypsotänzer bekannt war. Bei seinem Nahen
sollen besorgte Eltern ihre Töchter von Straßen und Marktplätzen ins
schützende Haus geholt haben. Diese Vorsichtsmaßnahme zahlte sich aber kaum
aus, denn der Klapperdürre holte sich zum Tanze, wen er wollte, während
seine drei Spießgesellen allerlei Unheil anrichteten und Allotria trieben.
Schon damals hieß es landauf, landab: "Setzt doch bloß den Dürren matt!" Literatur Heribert Kleinzimt 1999: "Wovon Harry Belafonte nichts wusste: Der Apocalypso" in der Schriftenreihe Musica mortis. |
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Arschgeige |
Geige, deren Klangkörper in Form
eines weiblichen Körpers ausgestaltet ist, wobei der Steg oberhalb des
Gesäßes liegt. Wurde vereinzelt in Showorchestern beobachtet, die in eher
zweifelhaften Etablissements auftraten. |
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Auflösungszeichen |
Anzeichen
einer beginnenden
Chorruption, als da wären Ignorieren des Dirigenten, Eifersüchteleien,
Fernbleiben bei Proben, Raufhändel, Trunksucht u. a. m. |
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Augenlied |
Inhaltliche
Kategorisierung von Liedern, in denen menschliche (weitaus seltener
tierische) Augen besungen werden. Hierbei dominieren die Farben Blau und
Braun, grüne oder graue Augen werden so gut wie nicht besungen. Prominentes
Beispiel eines Orchesterliedes: Gustav Mahler (1860-1911) "Die zwei blauen
Augen" (Lieder eines fahrenden Gesellen). Im Volkslied "Das Lieben bringt
groß Freud" heißt es "Weiß mir ein schönes Schätzelein mit zwei
schwarzbraunen Äugelein". Im Volkslied "Es war ein Sonntag hell und klar"
(August Freudenthal / Karl Götze) liest man in der zweiten Strophe: "Die
blauen Augen dein, o Maid, erstrahlen hell in Seligkeit." Die Farbwahrnehmung von Körperteilen
oder des ganzen Körpers erscheint in der Liedliteratur ohnehin stark
reduziert, so etwa in dem Gedicht von
Hermann Löns "Auf der Lüneburger
Heide" (Musik Ludwig Rahlfs), in dem es in der vierten Strophe heißt: "Ei
du Hübsche, ei du Feine, ei du Bild wie Milch und Blut...". Hiermit ist
offenbar ein weißer Körper mit roten Lippen gemeint. Mit Sicherheit dürfte
die in Rede stehende bzw. besungene Dame über weitere Farbschattierungen
verfügt haben. In Schilderungen von Landschaften bzw. Tageszeiten zeigt sich
die Liedliteratur weitaus differenzierter, so etwa in Richard Strauss'
(1864-1949, Abb. rechts) Orchesterlied "Traum durch die Dämmerung":
"...durch Dämmergrau in der Liebe Land." |
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Bachlauf |
1. laufartige Notenbewegung in
Werken des Komponisten Johann Sebastian Bach
2. schnelle Absetzbewegung des
Publikums beim Hören von Werken des oben genannten Komponisten
3. Verlauf eines kleinen
Fließgewässers (Abb. rechts)
4. Sportliche Laufveranstaltung,
die dem durch einen Bach vorgegebenen Weg folgt. |
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Bachstelze |
Spitzname für
Angehörige des Thomanerchores in Leipzig, der ab 1723 von Johann Sebastian
Bach geleitet wurde. |
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Backpfeife |
Röhrenförmiges
mit Löchern und Mundstück versehenes Kindergebäck, auf dem die lieben
Kleinen vor dem Verzehr flöten oder pfeifen können. Nicht sehr stimmgenau. |
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Bagalute |
In der
norddeutschen Umgangssprache bedeutet Bagalut Rüpel bis hin zur verschärften
Form des Kleinkriminellen. Der etymologische Ursprung des Wortes ist nicht
geklärt. Es wird vermutet, dass es sich aus dem englischen bag o'loot
(in der Seefahrt Beutel voller Diebes- oder Plündergut) herleitet. Die
Bagalute (von Laute) ist das Musikinstrument eines Bagaluten, heute zumeist
eine E-Guitarre. |
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Balageige |
Mit Bogen angestrichene Balaleika,
die zu diesem Zweck einen gewölbten Steg erhielt |
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Ballettratte |
In Übungssälen von Balletttruppen
sich zuweilen einstellendes
Nagetier, das vor allen Dingen weibliche Mitglieder des Corps de Ballet
erschreckt. Dagegen in Einsatz gebrachte Rattenfallen führten oft zu
Fußverletzungen der unachtsamen Tänzer(innen), so dass man heute vermehrt
zur Verwendung von Rattengift neigt. Die Abbildung zeigt das Corps de Ballet
der Wiener Staatsoper. |
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Bande,
Sarah |
Deutsch-israelische Komponistin
(1912-2002), die in ihren Werken Formen der barocken Suite wieder belebte,
so etwa Allemande, Courante und Gigue. Die Kritik nahm diese Bestrebungen
nur zum Teil wohlgefällig auf, so etwa Tatjana Schneck in ihrem 1978
erschienen Beitrag "Jetzt wird barock gehopst" in der Schriftenreihe "Ars
saltandi". |
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Bann-Ausse, Friedbert |
Deutscher
Bariton (1920-1972), der zu Recht dem Vergessen anheimgefallen ist. Seine
näselnde Vortragsart war sehr umstritten. Er beendete abrupt seine Laufbahn,
als während eines "Konzertes im volkstümlichen Ton" schon zu Beginn des
Silcherliedes "Morgen muss ich fort von hier" aus dem Publikum die Frage
laut wurde: "Wieso erst morgen?". Literatur Tatjana Schneck 1968:
"Berechtigte Fragen in der Musik: Der Fall Bann-Ausse" in der Schriftenreihe Musica vitalis |
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Barcarole |
Italienisch:
Lied, das beim Schiffen gesungen wird, verwandt den deutschen
Schiffergesängen: Carmina navigationis tedesca |
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Barrock |
Kleidungsstück, das den Aufenthalt an einer Bar (auf dem gleichnamigen
Hocker) beim Hören gefälliger Barmusik der es tragenden Frau bequemer
gestaltet, meistens an Innen- oder Außenseite geschlitzt, um den Beinen
einerseits Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, andererseits aber auch, um
männlichen Barnachbarn vielversprechende Einblicke zu gewähren. |
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Barsch |
Das einzige Tier, das einen halben
Ton tiefer als andere furzt, da es ein B vor dem Arsch hat. |
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Basstölpel |
1. In der Oper Bufforolle für einen
Bass, die einen tölpelhaften Charakter aufweist (etwa Falstaff, Abbildung
links zeigt ein 1921 entstandenes Gemälde des Falstaff von Eduard von
Grützner, 1846-1925).
2. Vogel (Morus bassanus) aus der
Gattung der Tölpel ( seit
1991 auch auf Helgoland heimisch). Das Foto stammt von
Andreas Trepte. Diese
Vögel sind hervorragende Schwimmer und Taucher, nur mit der Landung nach dem
Flug hapert es etwas. Es wird von Flügelbrüchen berichtet, die oft auch zum
Tode führen. |
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Beckenbruch |
Infolge von Materialfehlern nur
selten vorkommendes Auseinanderbrechen eines Beckens. Während eines
Konzertes erweist sich ein solcher Vorgang als äußerst peinlich und störend.
Perkussionisten, denen solches widerfuhr, zeigten später noch zuweilen
bei ihrem Einsatz eine vorübergehende Gesichtsröte (Erythema fugax). |
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Beckengürtel |
In Marschkapellen häufig
anzutreffendes Hilfsmittel für den Beckenspieler, um bei längeren Pausen
sein Instrument an besagtem Gürtel aufhängen zu können. |
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Bedingong |
Ein in B
gestimmtes Tamtam, also zu den Gongs zählendes Schlaginstrument, wobei
"...dingong" onomatopoetisch, d.h. lautmalerisch aus Dingdong abgeleitet
wurde, dies allerdings fälschlicherweise, da ein Tamtam keine zwei Tonhöhen
erzeugen kann, wie es der "Klingellaut" Dingdong ja nahelegen würde.
Insgesamt eine misslungene Namensgebung, die sich jedoch hartnäckig hält.
Das Instrument findet so gut wie keine Anwendung, da der Ton B ja kaum immer
harmonisch passt. In der Instrumentierung wären hier Röhrenglocken die
bessere Wahl. |
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Beethoven, Ludwig van |
Ludwig van
Beethoven (1770 - 1825) war nicht nur der größte und unvergleichliche Musiker und
Komponist, sondern auch ein Mann von sehr dezidierten Ansichten. Hier eine
kleine Auswahl seiner verbürgten oder schriftlich hinterlassenen Äußerungen.
"Für solche
Schweine spiele ich nicht!" sagte Beethoven anlässlich eines Konzertes und
knallte den Klavierdeckel zu, nachdem sich Graf Pallfy ungeniert mit einer
Nachbarin unterhielt.
Stille ist die beste Art der Modulation.
Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.
Sich selbst darf man nicht für so göttlich halten, dass man seine eigenen
Werke nicht gelegentlich verbessern könnte.
Verschwende nicht die Zeit mit schlechten Menschen: Gemeines Rohr wird nie
dir Zucker geben.
Es gibt Momente, wo ich finde, dass die Sprache noch gar nichts ist.
So lange der Österreicher Bier und Würstel hat, revoltiert er nicht. |
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B-Gattung |
Völlig überflüssige Kategorisierung
von Musikstücken in B-Dur bzw. b-Moll |
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Beifalle |
Stelle in einem Musikstück, die
auch bei einem ansonsten widerwilligen Publikum Beifall erzwingt.
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Beutelbass |
Dudelsack in sehr tiefer Lage |
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blasiert |
Für Blasorchester instrumentiert |
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Blasmodium |
Vollständiger Name: Blasmodium
malariae. Malariaerreger, der bislang unerklärlicherweise nur Bläser
befällt. |
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Blazerquintett |
Analog auch -terzett (-trio),
-quartett, -sextett etc.: Sänger- oder Instrumentalistenvereinigung, die in
dunklen Blazern und grauen Flanellhosen auftritt, um sich ein einheitliches
Erscheinungsbild zu geben. Es handelt sich um einen puren Showeffekt, der
musikalisch bedeutungslos bleibt. |
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Blechschaden |
Löcher, Beulen, Ventilschäden oder
sonstige Verunstaltungen an Blechblasinstrumenten |
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Blechtrommel oder auch Grasse |
Aus Blech gefertigte Kindertrommel,
nicht für professionellen Einsatz geeignet |
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Bockshorn oder Bocksbeutel |
Fränkischer Dudelsack |
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Blow, boys, blow! |
Shanty, der
deutlich darüber Auskunft gibt, dass Seeleute während ihres Aufenthaltes auf
See in Ermangelung weiblicher Partner zwecks sexueller Erleichterung
mutuelle Fellatio (wechselseitiger Oralverkehr) betrieben.
Dieser Forschungsbefund soll keinesfalls einen ehrenhaften Berufsstand
verunglimpfen, sondern weist nur auf eine der Formen situationsbedingter
Homosexualität hin, die selbstverständlich reversibel ist, wie auch viele
andere Shanties b elegen, die Frauen zum Gegenstand der Sehnsucht machen. Der
Versuch des Komponisten Theobald Freigang (1790-1861) mit "Frisch auf, ihr
Jungs, nur frisch geblasen" ein deutschsprachiges Gegenstück zu schaffen,
muss als äußerst peinlich und gescheitert angesehen werden. Nebenbei
sei
darauf verwiesen, dass Shanties nur unter den rauen Arbeitsbedingungen der
Segelschifffahrt entstehen konnten. Ein heutiges Containerschiff dürfte kaum
Anlass geben, sich Arbeits- und Sehnsuchtslieder einfallen zu lassen. Hier
gibt es für die aus nur wenigen Personen bestehende Crew auch diverse
audio-visuelle Unterhaltungsmöglichkeiten, die der Trieb- und
Spannungsabfuhr dienen können. |
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Botanisierbratsche |
Ein von der
Bratsche abgeleitetes Streichinstrument, mit dem im 19. Jahrhundert
romantisierende Botaniker ("Grünlinge") ins Freie zogen, um dort bei
Schäferspielen und Pflanzensammeln ihrer Naturverbundenheit Ausdruck zu
verleihen. |
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Botanisiertrommel |
Vorzugsweise
von männlichen Grünlingen (siehe
Botanisierbratsche!) zur Straffung und Rhythmisierung des musikalischen
Vortrages verwendetes Schlaginstrument |
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Botticelli |
1. Etwas
holperige Italienisierung des englischen Body (d.h. Körper, Singular:
Botticello). Im Musikerjargon Kolleginnen mit celloartigem Körperbau, d.h.
Wespentaille bei gleichzeitig einladenden Überhangmandaten im Busen- und
Gesäßbereich.
2. Sandro
Botticelli (1445-1510): Florentinischer Maler der Frührenaissance.
Betrachtet man sein Gemälde "Die Geburt der Venus" (siehe etwa in Wikipedia)
und stellt sich die dort abgebildete Venus etwas flachbauchiger und
taillierter vor, so gewinnt man einen zutreffenden Eindruck vom Botticello. |
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Brandblase |
Bei Feuerwehren Anwendung findende
Alarmtröte |
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Brause |
Windmaschine, Instrument zur
Erzeugung von Wind- und Sturmgeräuschen, verwendet beispielsweise von
Richard Strauss in der Tondichtung "Don Quixote" und seiner
Alpensinfonie. |
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Bretterbanjo |
Ab Beginn des
19. Jahrhunderts in Texas (USA) nachgewiesenes Banjo ohne Resonanzkörper.
Die Seiten wurden aus Kostengründen einfach über ein Brett gespannt. Daraus
resultierte ein kläglicher und dünner Ton. Das Bretterbanjo geriet ab Anfang
des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit, erfuhr in den 60er Jahren mit dem
Aufkommen elektrischer Tonabnehmer und Verstärker jedoch eine gewisse
Renaissance. |
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Brunftorgel |
Nicht
eigentlich ein Musikinstrument, sondern eine Art Tröte, mit der Jäger den
Ruf brunftiger Hirsche imitieren, um sie zum Zwecke des Abschusses
anzulocken. |
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B-Troleum |
Ein in B
gestimmtes Troleum, eine Art Bassflöte, die über einen aufgesetzten
Notenhalter verfügt, an dessen zumeist linker Seite eine kleine
Petroleumlampe befestigt war, so dass der Musiker auch im Dunkeln vom Blatt
spielen konnte. Heute wegen vieler Notenbrände in der Vergangenheit nicht
mehr anzutreffen. |
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B-Trug |
Tragekasten
für in B gestimmte Musikinstrumente. Heute eher ungebräuchlich, da sich die
Ausgestaltung des Instrumentenkoffers an
Form- und Größenaspekten des Instrumentes orientiert und nicht an seiner
Stimmung. |
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Buffalo |
Mit Buffo
bezeichnet man in der Opernliteratur den Tenor (Tenorbuffo) oder Bass
(Bassbuffo), der für die komische Rolle zuständig ist (seltener Bariton-
oder Falsettbuffo). Fällt der Inhaber der Bufforolle sehr kleinwüchsig aus,
verwendet man die Diminutivform Buffalo, also kleiner Buffo. |
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Bulette |
Tröte, mit der ein unzufriedenes
Publikum sein Missfallen bekundet |
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Bum-Ehrang |
Im Trierer Stadtteil Ehrang
verwendete große Trommel |
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Carmen |
Englisch:
die Automänner oder Automechaniker. In der gleichnamigen Oper von George
Bizet (1838-1875, Bild links) treten allerdings weder Automechaniker noch
sonst in irgendeiner Form mit Kraftfahrzeugen befasste Akteure auf, so dass
der Titel dieses Werkes als völlig aus der Luft gegriffen erscheinen muss.
Dies umso mehr, als zu Lebzeiten Bizets noch keine A utomobile
existierten. Das erste vollgültige Auto (Wagen mit Verbrennungsmotor) wurde
von Carl Benz (1844-1929, Bild rechts) im Jahre 1885 erbaut. Ob Bizet mit
dem Titel seiner Oper in seherischer Weise eine künftige Entwicklung vorweg
genommen hat, lässt sich infolge Materialmangels nicht nachweisen.
Merkwürdig bleibt die ganze Angelegenheit allemal. |
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caudantino |
Vom
lateinischen cauda = Schwanz (italienisch = coda) abgeleitete Vortragsbezeichnung:
schwänzelnd. Vorzugsweise in der italienischen Opern- und Arienliteratur
anzutreffen. Der männliche Akteur muss um die Angebetete oder der
Rangniedere um den Ranghöheren herumschwänzeln, auf diese Weise seine
angenommene oder faktische Inferiorität zum Ausdruck bringend. |
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Cellophan |
Transparentes
Cello aus Acrylglas, zumeist in Showorchestern verwendet |
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Chansonette |
Freundliche Sängerin |
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Chlorknaben |
Angehörige
eines Bremer Knabenchores, dem der wegen seiner rauen Sitten und
Zuchtstrenge berühmt-berüchtigte Kirchenmusiker Heinrich Chlorus
(1781-1833) vorstand. Er verließ diese Welt relativ früh infolge
unmäßigen Alkoholgenusses. Bei seiner Bestattung weinte ihm außer seinem
Branntweinlieferanten angeblich niemand ein Träne nach. |
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Choleratur-Sopran |
Als 1830 in
Wien eine Cholera-Epidemie ausbrach, hatte sich noch nicht die Erkenntnis
durchgesetzt, dass diese Krankheit durch den Erreger Vibrio cholerae
im Darm ausgelöst wurde, vorwiegend durch die Einnahme verunreinigten
Wassers. Choleratur-Sopranistinnen der Wiener Staatsoper versuchten durch
sogenannte Exorzismus-Choleraturen die ihrer Auffassung nach in den Kr anken
hausenden Teufel zu vertreiben. Es ist ein Fall von Spontanheilung verbürgt,
in dem der befallene General Hubert von Langarm (Abb. rechts) eine ihn
besingende Choleratur-Sopranistin kurzerhand erschoss, sein Bett verließ und
seinen Bediensteten auftrug, ihm mehrere Flaschen Tokajer und möglichst
salzhaltiges Essen zu bringen, und zwar stante pede. Wie berichtet wird,
genas er zusehends und schnell. Berichte über Erfolge anderer
Choleratur-Sopranistinnen müssen stark angezweifelt werden. |
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Choralle(nbank) |
Choralle bezeichnet die Gesamtheit
eines Chores (alle). Auf der Chorallenbank oder auch Chorallenbänken nehmen
die Chorangehörigen während ihres Unterrichts Platz. |
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Choranschule |
Einem Chor angegliederte
Zuchtanstalt, an der vorzugsweise jugendliche Chormitglieder neben ihrer
gesanglichen Ausbildung unterrichtet werden, also in Sprachen, Mathematik
und Naturwissenschaften, um ihren außermusikalischen Bildungsstand zu
gewährleisten. |
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Chordel |
Seil, mit dem jugendliche
Chormitglieder während ihrer Chorreisen aneinander gebunden werden, um im
allgemeinen (Großstadt-)Trubel nicht verloren zu gehen |
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Chordon (bleu) |
Kreisförmig aufgestellter Chor,
eventuell in angetrunkenem Zustand ("bleu" = französisch blau). |
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Choreaner |
Angehörige(r)
einer Sängervereinigung (siehe auch Chorken) |
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Chor-Elli |
Aliasname der Sängerin Elli Rast
(alias Rastelli), die in mehreren Chören begeistert mitsang |
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Chorgestühl |
WC für Chorhintenkacker |
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Chorhintenkacker |
Jemand, der im Rücken einer Sängervereinigung
defäziert |
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Choriander |
Mit dem eigenen Chor konkurrierende
andere Sängervereinigungen |
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Chorken |
Angehörige(r)
einer Sängervereinigung (siehe auch Choreaner) |
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Chorkengeld |
Entlohnung oder Salär eines einem
Berufschor angehörigen Sängers |
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Chorleiter |
Leiterartige
Tribünenanordnung, auf der die Mitglieder eines Chores stehen können, so
dass keines der Gesichter verdeckt wird. Wichtig für Dirigent und Ensemble,
um den visuellen Kontakt zu halten. |
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Chormoran |
Männlicher Chordirigent |
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Chorn |
Schnaps für Chormitglieder
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Chornett |
Ausdruck für eine beliebte
Sängervereinigung |
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Chorona |
Weiblicher Chordirigent |
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Choronargefäß |
Trinkgefäß, zumeist Weinglas oder
Weinbecher, aber auch Bierglas, das Chormitglieder bei geselligen Anlässen
zum Zuprosten verwenden |
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Chorrektiv |
Tiefergelegte
Turneinrichtung (Reck) zur Ertüchtigung auch kleinwüchsiger Chormitglieder
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Chorrelation |
Beziehungen
zwischen den Mitgliedern einer Sängervereinigung. Diese lassen sich mit
soziografischen Techniken (Soziogramm nach Jakob Levy Moreno, 1889-1974) elegant analysieren.
Angenommen, in dem rechts abgebildeten Soziogramm wäre Person B der
Dirigent, so wird ersichtlich, dass dieser eine nicht sonderlich
beneidenswerte Position einnimmt. Er wird von drei Mitgliedern abgelehnt. Er
seinerseits ist allerdings scharf auf die Altistin (A). Diese koaliert oder
koitiert jedoch mit den beiden Sopranistinnen C und D. Ein Chor umfasst
nicht nur in der Regel mehr als vier Sänger. Es lässt sich leicht
vorstellen, dass sehr komplizierte Chorrelationen entstehen können, die
zuweilen nicht ohne menschliche Tragik bleiben. |
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Chorrepetitor |
Chormitglied, das wiederholt in
diversen Chören singt |
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Chorrespondenz |
Art und Weise, wie das Publikum auf
einen Chorvortrag reagiert ("respondiert" = antwortet), also etwa gebannt
lauscht, pfeift, mit den Füßen scharrt oder trampelt etc. |
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Chorrigier(en) |
Suchthaftes Verlangen nach
Chormusik bzw. Singen in Chören |
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Chorruption |
Das
Auseinanderfallen einer Sängervereinigung infolge gestörter Chorrelationen
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Chorsica |
Sängervereinigung von Angehörigen
und Nachfahren des italienischen Schauspielers und Regisseurs Vittorio de
Sica (1901-1974) |
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Chortex |
Deutsch:
Sanghirn. Ein Funktionsverband der menschlichen Großhirnrinde (Cortex
cerebri), der das
Singen in Gruppen (Chor) ermöglicht. Neben anderen motorischen, auch
subkortikalen Arealen (Rhythmik, Tonhöhen- und längenkontrolle, Lautstärke
etc.) sind hieran auch die beiden Sprachareale Broca- und Wernicke-Zentrum
beteiligt. Letzteres nimmt angesichts der Tatsache, dass im Chorgesang
größtenteils sprachliche oder sprachähnliche Informationen (Singen etwa von
"Aah" oder "Lalala") verarbeitet werden, nicht weiter wunder. Literatur
Samuel Spolzenthien 2003, "Wenn der Ton doch nur in der Rübe bliebe - Zur
Kritik unnötigen Gesanges" in der Schriftenreihe Vox inhumana. |
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Chortison |
männlicher Nachfahre eines
Chorsängers und einer Chorsängerin. Sollte nur ein Elternteil Chorsänger8in)
gewesen sein, spricht man auch von einem Semi-Chortison. |
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Chorvette(n) |
eher fettleibige Mitglieder einer
weiblichen Sängervereinigung |
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Con corde |
Italienische
Vortragsbezeichnung "Mit Saiten". Diese für Saiteninstrumente gedachte
Vortragsbezeichnung wird nur noch selten verwendet, da es sich um eine pure
Selbstverständlichkeit handelt. Ein der Saiten entkleidetes Saiteninstrument
könnte höchstens noch zum Erzeugen von Klopfgeräuschen, aber nicht von Tönen
definierter Tonhöhe und -länge Verwendung finden. |
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Con fuoco |
Italienische
Vortragsbezeichnung "Mit Feuer": Die
Vereinigung
deutscher Feuerwehren wendet sich seit Jahrzehnten gegen die Aufführung
derartig gekennzeichneter Werke in geschlossenen Räumen, allerdings bisher
vergebens. Erstaunlicherweise verwendet Georg Friedrich Händel (1685-1759,
Abb. rechts) diese Vortragsart in seiner Feuerwerksmusik überhaupt nicht.
Dennoch muss er ja schon damals auf irgendeine Weise seine Raketen und
Feuerwerkskörper gestartet haben. Hier bleibt für die internationale
Fuocologie noch ein Erkleckliches an Forschungsarbeit zu tun. |
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Cornett-Beef |
Extra
Fleischration für Cornett-Spieler am englischen Königshof. Diese wurden von
neidischen Angehörigen anderer Instrumentengruppen oft als Beefeater
bezeichnet. |
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Cum tempore (c.t.) |
Partituranweisung (lateinisch "mit
der Zeit"), erst 15 Minuten
nach dem Einsatzzeichen des Dirigenten zu beginnen. Bei Stücken geringerer
Dauer ist der Dirigent vor dem Orchester fertig. |