Fantasie

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Fantasie für Klavier und Orchester Dieses meinem verstorbenen Schwiegervater Günter Nasemann gewidmete Werk erreichte ihn an seinem neunzigsten Geburtstag noch zu seinen Lebzeiten und bei halbwegs guter Verfassung. Es stellt pianistisch keine besonderen Anforderungen und soll eigentlich nur der gepflegten Unterhaltung dienen. Sein formaler Aufbau ähnelt einem Rondo, d.h. ein immer wiederkehrendes Hauptthema wird durch andere thematische Einwürfe unterbrochen. Wie bei dem Kammermusikwerk "Die Tage dieses Sommers" vorgeschlagen, sollte man sich dazu vielleicht ein Schlückchen Wein gönnen. Hier würde ich allerdings keinen Rosé nehmen, sondern einem Rotwein den Vorzug geben, vielleicht einem Italiener wie "Sangiovese" oder um - diesen schönen Gewächsen auch an dieser Stelle einmal eine Lanze zu brechen - einem Rotwein von der Ahr. Was letzteren anbelangt vielleicht noch ein Tipp! Man gönne sich einmal das Vergnügen, im Winter den Rotweinwanderweg (von Bad Neuenahr aus) zu erkunden und eine oder mehrere der dort anzutreffenden Wirtschaften anzusteuern. Man erhält hier als wohlschmeckenden und wohltuenden Kontrast zu den Außentemperaturen nicht etwa einen Glühwein, sondern einen leicht erwärmten Rotwein. Man muss das gekostet haben: Einfach wunderbar!

Das nachfolgende Notenbild gibt die Orchestereinleitung wieder (und ein Klick darauf bringt sie auch zu Gehör):

 

So beendet der Pianist (zusammen mit dem Orchester) die Fantasie. Ein Klick darauf lässt das Finale erklingen.

 

 

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