Fleming

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Renée Fleming, Sopranistin

Quelle und Autor: David Shankbone

 

Meine letzte (indirekte) Begegnung mit Renée Fleming war 2010 beim Waldbühnenkonzert der Berliner Philharmoniker, das im Fernsehen übertragen wurde. Ihre Gestaltung der "Gräfin" aus Richard Strauss' "Capriccio" war schlicht und einfach hinreißend.

 

Eine Augen- und Ohrenweide zugleich war auch ihr Auftritt bei den "Last Night of the Proms", jenem vergnüglichen Abschluss der Londoner Konzertsaison, dessen Fernsehübertragung ich mir nach Möglichkeit nicht entgehen lasse. Die Amerikanerin Renée Fleming passte in diese nun "very British night" so nahtlos, dass man fast an ihrer Nationalität hätte zweifeln können. Mit welcher Leichtigkeit und Noblesse sie die Koloraturen von "Rule Britannia" meisterte, einfach zauberhaft.

 

Was mich an dieser Sängerin außer ihrer wunderbaren Stimme so begeistert, das ist die feine und allerfeinste Nuancierung, zu der sie fähig ist, und dies gepaart mit einem adäquaten mimischen und gestischen Ausdruck.

 

Wunderbar ihre Interpretation in Mahlers vierter Sinfonie (Schlusssatz) mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado. Und gleichermaßen ihre "Sieben frühe(n) Lieder" von Alban Berg mit gleichem Dirigenten und Orchester.

 

Ergreifend und fast schon überirdisch schön gestaltete sie "Vier letzte Lieder" von Richard Strauss mit den Münchner Philharmonikern unter Christian Thielemann.

 

Mehr über diese Ausnahmekünstlerin findet man auf ihrer offiziellen Webseite www.reneefleming.com.

 

 

 

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