Forschung

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Forschung in Gestalt angewandter Psychologie war jahrzehntelang das tägliche Brot für meine Frau und mich. Manchmal waren die Fragestellungen durchaus interessant und warfen zuweilen auch über die jeweilige Fragestellung hinaus gültige Resultate ab. Das war etwa der Fall, als meine Frau feststellte, dass sich das semantische Profil (ein Beispiel für ein Foto gibt die Abbildung rechts aus unserer Datenbank EMANTICS®) von kombinierten Reizen als Durchschnitt der Einzelprofile vorhersagen lässt. Dies Resultat war nicht nur für die Gestaltung von Werbemitteln (Funkspots, TV-Spots, Anzeigen) von Belang, sondern auch für die Psycholinguistik allgemein. In der Abbildung steht V für Valenz, P für Potenz und A für Aktivation (die drei Dimensionen des semantischen Raumes).  E% bezeichnet die Emotionalität des abgebildeten Motivs (Tanzelevin).

 Zuweilen ging es auch nur um die routinemäßige Erledigung einfach zu beantwortender Problemstellungen. Was jedoch fast immer zu kurz kam, war eine humorige Einbettung der Forschung, da Auftraggeber sich zumeist durch (angeblichen) Geldmangel und dadurch evozierte (nachgewiesene) Humorlosigkeit charakterisieren lassen. Dem wollen wir hier in unregelmäßigen Abständen durch Berichte aus der Forschung wirkungsvoll begegnen.

Diese Seite widmet sich der Forschung eher augenzwinkernder Weise. Ich werde hier über grundlegende Erkenntnisse berichten, bei denen der Leser sehr schnell den Eindruck gewinnt: "Verdammt noch mal! Da hat er recht!"

Zunächst möchte ich hier nochmals den schon bei den Kalauern zitierten Satz wiederholen:

Schaffe is Arweit, un wie schnell schafft mer nix!

Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Satz so manchem aus dem Herzen gesprochen vorkommt, obwohl das nun wiederum nicht möglich sein kann, da letzteres ein Hohlmuskel und keine Erlebnisinstanz ist. Der Satz als solcher, d.h. als Hypothese aufgefasst, genügt wissenschaftlichen Kriterien, da er grundsätzlich falsifizierbar ist. Bislang wurde er jedoch durch kein Experiment widerlegt: Insofern können wir ihn so stehen lassen.

Wer sich verpisst, macht falsche Dinge nass!

Dieser Satz wurde von Winfried Hofmann, 20.6.1996 kurz vor Mitternacht (Sommerbeginn 21.6.1996) ausgesprochen und vom Verfasser dieser Seite sofort notiert. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen einiger vorher vernichteter Weine edler Provenienz waren wir davon überzeugt, es handele sich um einen Fundamentalsatz. Auch dieser Satz ist grundsätzlich falsifizierbar, und zwar durch jedermann (jede Frau), sofern nur genügend Eigenurin zur Verfügung steht.

Der Mensch ist nur Gas auf Erden!

Auch dieser Satz stammt von Winfried Hofmann (1934-?, siehe Abbildung) und wurde mir am 7.11.2009 mitgeteilt. Ich weise den Leser ausdrücklich darauf hin, dass es in diesem Satz GAS und nicht Gast heißen soll. Auch diese Aussage halte ich für fundamental. Der Mensch besteht zu über 80% aus Wasser (H2O), das sich unter Einwirkung eines Gleichstroms wirkungsvoll und ohne große Mühen in Knallgas umwandeln lässt, bei Knallköppen sogar beschleunigt. Darmwinde bestehen aus Sumpfgas (Methan), sind sogar entzündlich, zuweilen ein Quell männlicher Fröhlichkeit, insbesondere bei Seeleuten, die nach einer reichhaltigen Erbsensuppe schon einmal den Flatus eines Kameraden abfackeln. Der Rest des menschlichen Körpers erzeugt bei Verbrennung des Leichnams Gase, so dass mit Ausnahme der wenigen verbleibenden Bestandteile von der im wesentlichen gasförmigen Beschaffenheit des Menschen ausgegangen werden kann und muss.

 

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