In einsamer Klause

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Ankunft
Meditation I
Wanderung
Meditation II
Heimkehr 

In einsamer Klause heißt diese Musik für ein Bläserquintett. Flöte, Oboe, Horn, Fagott und Klarinette versammeln sich zu besinnlichem Musizieren. Dieses fünfsätzige Werk soll - weit davon entfernt, Programmmusik zu sein - Assoziationen an eine Person wecken, die sich zwecks innerer Einkehr und Meditation in eine einsame Klause begibt. Das Stück (insgesamt mit Pausen zwischen den Sätzen etwa 25 Minuten Dauer) umfasst die fünf Sätze

  •  Ankunft (Allegretto 3'15")

  •  Meditation I (Lento 6'28")

  •  Wanderung (Allegretto 4'17")

  •  Meditation II (Largo 7'11")

  •  Heimkehr (Animato - Allegretto 2'46")

 

 

Beim Entwurf dieser Musik schwebte mir eine einsame Stelle in der Südeifel (Gegend Ferschweiler Plateau) vor, die sogenannte Schlösserlay. Es handelt sich hierbei um einen höhlenartigen Felsüberhang in dem über 150 Millionen Jahre alten Gestein, der früher tatsächlich eine Schmiede beherbergte. Hierher verirrt sich - trotz gut ausgeschilderter Wanderwege - nur selten ein Mensch, so dass die Vorstellung einer einsamen Klause durchaus naheliegt. Dabei dachte ich jedoch nicht an einen Eremiten, der hier versucht, Gott näher zu kommen, sondern an jemanden, der sich freiwillig in die Einsamkeit begibt, um zu meditieren und zu sich zu finden.

 

 

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