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Begriff |
Beschreibung |
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mafioso |
Vortragsbezeichnung: hinterhältig,
gemein |
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Mahler, Gustav |
Österreichischer Komponist und bedeutendster Sinfoniker al ler
Zeiten (1860-1911). Von ihm stammt der immer wieder gern zitierte Satz:
"Beweint nicht die Asche, sondern tragt das Feuer weiter!". Um diesen Satz
ranken sich Fehlinterpretationen, mit denen es hier aufzuräumen gilt. Mahler
äußerte sich in dieser Weise, nachdem in einem Hotelfoyer wegen im
Schornstein lastender Feuchtigkeit das Kaminfeuer auszugehen drohte. Er
empfahl konsequenter Weise, unter Mitnahme des Feuers einen anderen
Kaminraum aufzusuchen. Ein schönes Gegenbeispiel zur oft behaupteten
Lebensuntüchtigkeit sensibler Künstler. |
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Marschlied |
Lied, das in der Marsch
(Schleswig-Holstein) gesungen wird |
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Martinshorn |
Folgetonhorn,
nach seinem Erfinder Martin (Deutsche Signal-Instrumenten-Fabrik Max B.
Martin) benannt, richtig eigentlich: Martinhorn. Wird in
manchen südlichen Regionen auch am Martinstag (11. November) zum Erklingen
gebracht, wenngleich der Heilige mit dem Erfinder nichts zu tun hatte. Da
aber vielerorts der Martinsumzug von der lokalen Feuerwehr ausgerichtet
wird, nimmt die Verwendung dieses Instrumentes nicht weiter Wunder. |
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Masturbantenflöte |
Instrument
onanierender Musikschüler |
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Mauerfuge |
Das einzige
Musikstück des norddeutschen Komponisten Georg ("Schorsch") Mörtel
(1902-1984), das es zu einer gewissen Bekanntheit gebracht hat. Siehe
hierzu auch Tatjana Schneck 1996, "Mit der Kelle komponiert: Freimaurer und
Musik" aus der Schriftenreihe "Musica stabilis". |
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Maulpauke |
Größere
Ausgabe der Maultrommel |
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Menopause |
Nachlassen der weiblichen
Fruchtbarkeit etwa zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr. Wird in Partituren
seitens des Komponisten nicht eigens festgehalten. Wozu auch? Der Dirigent
oder auch Ensembleleiter hat jedoch öfters seine liebe Not mit dieser
paramusikalischen Pause, da die damit zuweilen verbundenen Hitzewallungen
bei Instrumentalistinnen oder Sängerinnen zu unmotivierten Lautstärke- und
Temposchwankungen führen können, in Gestalt etwa eines musikalisch nicht
vorgesehenen Fortepianos (fp) oder Anziehen des Tempos (Accelerando), um
dann bei Nachlassen der Wallung wieder zu verlangsamen (Ritardando). |
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Mezzohaubitze |
Das Instrument
eines Flatulisten (Kunstfurzer) in mittlerer Tonlage |
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Mezzokapaun |
Kastrat oder Countertenor nicht
ganz so hoher Stimmlage |
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Miss Klang |
Frühere Bezeichnung für Miss Töne
(siehe dort!) |
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Miss Töne |
Zweijährlich in Flunzheim
(Breisgau) stattfindende Kürung
der
besten Koloratursopranistin. Zu diesem seit zehn Jahren (erstmals 2000)
durchgeführten Wettbewerb erscheinen immer weniger Teilnehmerinnen, da
hier regelmäßig Cecilia Bartoli (1966-?, siehe Abbildung) den ersten Preis
abräumt. Vielen Kritikern erschien die Bezeichnung dieser Misswahl als
widersinnig, da ihre Semantik in deutlich erkennbarem Widerspruch zum
Gegenstand der Wahl steht. Der Veranstalter, ein gewisser Carolus Pfeffer,
hielt dem entgegen, darin bestehe ja gerade der Witz des Ganzen und seine
Kritiker seien humorlose Chorhintenkacker. |
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Mistgabel |
Verstimmte Stimmgabel |
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Mohlfinkel, Mosche Isaak |
Deutsch-israelischer Komponist
(1943 - ?), Sohn des jüdischen Glasbläsers Aaron Mohlfinkel und seiner
deutschen Frau Ute Büx. Mohlfinkels Kompositionen sind vielfach durch
Schwermut
gekennzeichnet,
wobei sein Instrumentarium (Jammerklavier,
Jaulette) oft recht exotisch
anmutet. Er bereicherte die musikalische Aufführungspraxis durch die
Tempoangabe Allegro preliminario (in seinem Trauergalopp), wodurch er
ein einziges Mal bei seinem schärfsten Kritiker
Kleinzimt Anerkennung fand.
Seine Rezeption innerhalb der Fachwelt hinterlässt zuweilen eines etwas
zwiespältigen Eindruck. Dazu trägt wohl auch sein oft als mürrisch und
abweisend geschildertes Wesen bei. In diesem Lexikon werden die folgenden
seiner Werke erwähnt:
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Mosche Mohlfinkel (1939):
Konzert für Pausenflügel und Orchester, sein einziges pränatales Werk
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Mosche Mohlfinkel (1967):
Drei Charakterstücke für
Plemplembalo: An Dante, Wie Watsche und Matjes Toso.
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Mosche Mohlfinkel (1979): Sonate
für Plemplembalo "Wie Waldi".
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Mosche Mohlfinkel (1982):
"Elegie für eine verflossene Geliebte: Oh Carina".
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Mosche Mohlfinkel (1995):
"Psalmen der Trauer" für Jammerklavier und Orchester
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Mostrich |
Scharfe Strichart auf Violinen und
Bratschen |
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Mozart, Wolfgang Amadeus |
Österreichischer Komponist
(1756-1791), komponierte während eines
Frankreichaufenthalts im Juni 1778 seine sogenannte Pariser Sinfonie (KV 297
oder auch Sinfonie Nr.31). Es gab Versuche von Seiten interessierter
Kondomhersteller (vulgo "Pariser"), Motive aus diesem Werk für Werbefilme zu
missbrauchen. Dies scheiterte letztendlich am erbitterten Widerstand von
Mozart-Liebhabern. Die Musikkritikerin
Tatjana Schneck erboste sich darüber mit
den Worten: "Hätten doch schon die Väter dieser unseligen Herren sich eines
Parisers bedient, so wären letztere uns erspart geblieben!" |
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Mozzosopran |
Unter Musikern übliche Bezeichnung
für eine ständig nölende Sängerin hoher Stimmlage |
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Mumiophonium |
Wissenschaftliche Bezeichnung für
Knochenflöte |
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Nabelhorn |
Horn, das bei
erfolgreicher Entbindung einer Jägerin oder Jägersgattin geblasen wird, und
zwar nach dem Durchtrennen der Nabelschnur. Anschließend meist umfängliches
Essen mit obligatorischem Besäufnis (sogenanntes Schüsseltreiben). |
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Nabelschnarre |
Eine Schnarre
oder Ratsche, die zusätzlich zum Nabelhorn (siehe oben) zum Einsatz gelangt |
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Nasal-Laute |
Warum nicht?
"Wat mutt, dat mutt!", wie der niederdeutsche Musiktheoretiker und Flatulist
Blasius van Aftern (1832-1898, Sohn niederländischer Einwanderer, die
ihrerseits an der Regulierung der Wasserwege im zauberhaften Friedrichstadt
mitwirkten) sagte. |
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Nasenflügel |
Von der
üblichen leicht abweichende Bauform eines Flügels, und zwar in Nachahmung
der Liszt'schen Nase (sogenannter Konvexzinken) |
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Naturton |
Flatus |
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Nebelhorn |
Showinstrument, das beim Anblasen Nebelschwaden aufsteigen lässt (in
Zusammenhang mit Nebelmaschine) |
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Nebelkrähe |
In
Musikerkreisen gebräuchliche und scherzhafte Bezeichnung für eine (Pop-)
Sängerin, die inmitten von wallenden Nebelschwaden auftritt. Die Bezeichnung
Popmusik ist im Übrigen sehr irreführend, da die meisten dieser Machwerke
gar nicht bei volkstümlichen Gymnastikübungen (Poppen) gehört werden. |
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Nebulosaune |
Posaune, die
ähnlich wie das Nebelhorn funktioniert |
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Nofretäterä |
Fanfaren, die bei öffentlichen
Auftritten der äg yptischen
Königin Nofretete (14. Jahrhundert vor Christus, Namensbedeutung: "Die
Schöne ist gekommen.") geblasen wurden. Sie und ihr Gatte Ätznatron
(zuweilen auch Echnaton oder Amenophis IV oder Amenhotep IV genannt)
stellten auch ihr Familienleben gern öffentlich dar, wobei sie sich unter
den Strahlen des Sonnengottes Aton abbilden ließen. |
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Notenaustausch |
Findet gelegentlich, aber eher
selten zwischen Komponisten statt (Beispiel: Giacomo Puccini 1858-1924 und
Franz Lehar 1870-1948). |
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Notenständer |
Sollte von männlichen Musikern in
der Öffentlichkeit wegen äußerster Peinlichkeit tunlichst vermieden werden. |
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Obertonne |
Sehr
obertonreiche, etwas tonnenartig wirkende Kontrabasstuba |
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Orlando di Lasso |
Trotz des
italienisierten Namens deutscher Kom ponist (1530-1594) mit langer
Wirkungszeit in München. Er gilt (vielleicht neben Palestrina, der nach
Lassos Weggang aus Rom dortselbst sein Nachfolger wurde) als einer der
bedeutendsten Komponisten der Hochrenaissance. Weniger bekannt ist hingegen
die Tatsache, dass er als begeisterter Weintrinker (auf seinen
Italienaufenthalt zurückzuführen) mit einer Schlinge nach einer
entfernt stehenden Weinflasche warf und diese dann mit entschlossenem Ruck
zu sich heranzog. Er war mithin der Erfinder des Lassos und stand bei seinen
Musikern wegen dieser seiner Kunst in hohem Ansehen. Sein damaliger
Dienstherr Herzog Albrecht V. von Bayern nahm sogar Wurfstunden bei seinem
Untergebenen, ohne allerdings Lassos Virtuosität zu erreichen. Später wurde
diese Wurf- und Fangtechnik in Amerika erfolgreich auf Rinderherden
übertragen. |
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Palatzinken |
In der
Phonetik unterscheidet man zwischen verschiedenen Artikulationsorten eines
Lautes. Palatal wird ein Laut genannt, der durch direkten Kontakt der Zunge
mit dem vorderen harten Gaumen (lat. palatum durum) gebildet wird. Der
Palatzinken ist ein altes Blasinstrument, das mit den Lippen angeblasen
wird, während die Zunge Kontakt mit dem Gaumen hält. Auf Dauer sehr
anstrengend zu blasen und auch völlig sinnlos. Es gibt heutzutage nur wenige
Palatzinkenspieler und die sind auch danach. Der Palatzinken hat keinesfalls
etwas mit dem Eierpfannkuchen Palatschinken zu tun, dessen Verzehr dem
Anblasen eines Palatzinkens auf jeden Fall vorzuziehen ist. |
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panieren |
Für Panflöte(n) arrangieren
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Panzer |
Panflötenspieler |
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Pantherzett |
Vereinigung von drei Panflötenspielern |
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Parallelgeige |
Selten
gebrauchter Ausdruck für die zweite Geige |
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Pardauzoline |
Lustig
gestaltete Mandoline, mit der Zirkusclowns auf die Nase fallen und auch
sonst allerlei Allotria treiben |
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Partituhr |
Neben den
Noten des Dirigenten liegender Chronometer, um während der Proben abschätzen
zu können, wie viel Zeit schon vergangen ist. |
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Pausbacke |
Im Gegensatz zur landläufigen
Bedeutung keine gerundete, sondern eine eingefallene Backe, die bevorzugt
bei Bläsern auftritt, nachdem sie vor einer Spielpause ihre Atemluft
verströmt haben und sich nun erholen können. |
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Pausenbrot |
Nahrung, die während längerer
mehrtaktiger Pausen von Instrumentalisten oder Sängern zu sich genommen
wird. Bei den meisten Dirigenten streng verpönt. |
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Pausenflügel |
Flügel
(seltener Klavier), der (das) beim Anschlag der einzelnen Tasten Pausen
genau definierter Tonhöhe erzeugt. Mosche Mohlfinkel (1943-?)schrieb ein
Konzert für Pausenflügel und Orchester, in dem der Flügel auf sehr präzisen
Tonhöhen nicht zu hören ist. |
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Pauspapier |
Überflüssige Bezeichnung für
Schreibpapier, auf dem musikalische Pausen notiert werden. Da Pausen und
Noten sinnvoller Weise zusammen notiert werden, dient als Pauspapier das
übliche Notenpapier. |
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Penistole |
Ähnlich wie
Triole oder Sextole mit dem Unterschied, dass bei der Penistole so viele
Noten auf zwei (oder drei) Zählzeiten gespielt werden müssen, wie auf dem
Penis des Spielers Platz finden. Führt oft zu technischen Schwierigkeiten. |
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Pfeifenständer |
Erektion eines Organisten, meist
wegen Orgelempore nicht zu sehen, es sei denn, der Chor befindet sich
ebenfalls dortselbst |
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Pfifferling |
Flötenspieler |
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Piccologemächt |
Als kleine künstliche Peniseinheit zum Abzählen von
Penistolen verwendet, bei weiblichen Spielern oder wenn der männliche
Spieler seine Maßeinheit nicht zeigen will. |
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Picobelloflöte |
Sauber
geputzte Flöte |
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Pinkelpause |
Wird nicht vom Komponisten in der
Partitur vermerkt, zuweilen aber vom Dirigenten mittels des griechischen
Buchstabens Pi (π) über längeren mehrtaktigen Pausen vermerkt, um einzelnen
Instrumentalisten Gelegenheit zu geben, sich zu erleichtern. Andere
strengere Pultlöwen lehnen diese Vorgehensweise wegen der dadurch
entstehenden allgemeinen Unruhe jedoch strikt ab. |
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Pipette |
Kleine Flöte |
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Pissante |
Italienische
Vortragsbezeichnung: "strahlend". Wird häufig bei Blechbläsern und dort vor
allen Dingen bei Trompeten verwendet. |
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Plemplembalo |
Cembalo mit
geringer Tastenzahl für intellektuell minderbemittelte Spieler. Der
Komponist Mosche Mohlfinkel (1943-?) schrieb drei Charakterstücke für dieses
Instrument: An Dante, Wie Watsche und Matjes Toso. Außerdem verfasste er
hierfür eine Sonate mit dem Titel "Wie Waldi". |
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Ponate |
Kurz- und
Sonderform der Sonate (ähnlich einer Sonatine) für Flatulisten
(Kunstfurzer). Eigentlich müsste man von Furz- statt Kurzform sprechen. Die
auch erwogene und weitestgehend daneben greifende Bezeichnung
"Mieflette" konnte sich nicht durchsetzen. |
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Ponticello |
Violoncello,
das auf Brücken (lateinisch pons) in eigens dafür errichteten
Musikhäuschen (gegen Entgelt) für den die Brücke Passierenden gespielt
wurde. Solche Brücken wurden durch einen eigens hierauf spezialisierten
Baumeister errichtet, den sogenannten Pontifex (lateinisch
Brückenbauer). Es gibt für Streichinstrumente heute noch allgemein die
Vortragsbezeichnung sul ponticello (auf dem Steg). |
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Postcello |
Wurde wegen
geringer Lautstärke als Signalgeber für Postkutschen sehr schnell durch das
Posthorn ersetzt. |
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Presssaxophon |
Bei der
Niederkunft weiblicher Circusclowns oder der Frauen männlicher Clowns
gespieltes Saxophon, um den Pressvorgang zu erleichtern. Die Wirksamkeit ist
umstritten. |
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Primaballerina |
Dieser Begriff
hat eine musikalische-tänzerische und eine
außermusikalische Bedeutung.
1.
Primaballerina wird die erste Solotänzerin in einem Ballett genannt,
entsprechend der Primadonna im Gesang.
2. Im
Frauenfußball bezeichnet Primaballerina eine hervorragende Ballkünstlerin
(nicht nur im Sturm, sondern auch in der Abwehr). Die Abbildung rechts zeigt
die Primaballerina Birgit Prinz (1977-?). Sie wurde mit der deutschen
Frauennationalmannschaft mehrfach Weltmeister und zur Weltfußballerin
gewählt. |
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Prothesophon |
In
Beinprothesen eingebaute Presslufthupe, um dem Behinderten ein möglichst
ungestörtes Vorwärtskommen zu ermöglichen |
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Pudelsack |
Kein
Musikinstrument, sondern das Scrotum eines Pudels. Es ist überhaupt nicht
nachvollziehbar, wie dieser Begriff Eingang in dieses Lexikon finden konnte. |
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Pullman-Harfe |
In
Pullman-Speisewagen gespielte Harfe (als Teil eines Salonorchesters) |
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Pupsardon |
Das
hinterhältige Instrument eines Flatulisten (Kunstfurzer). |
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Qualmglocken |
Glockenspiel
mit Nebelerzeugung (Showorchester) |
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Querfalte |
Bei
übergewichtigen Musikern oft feststellbare Bauchfalte, die diesen auch beim
Autofahren zugute kommt, da sich der untere Teil des Lenkrades in dieser
Falte bewegen lässt. |