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Meditation I |
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Selbstversenkung ist der Inhalt des zweiten Satzes, der in musikalischer Hinsicht über kein Hauptthema verfügt. Es reihen sich vielmehr verschiedene thematische Fragmente aneinander, die abwechselnd von den einzelnen Instrumenten vorgetragen werden. Der gesamte Satz bedient sich der pentatonischen Skala, wodurch zumindest stellenweise ein etwas fernöstlicher Klangcharakter erzeugt wird.
Der Meditierende versucht, sich weiter und tiefer in sein Selbst zu versenken. Er wird dabei der ihn umgebenden Natur immer mehr gewahr. Ein Ruf des Solohorns symbolisiert quasi einen Naturlaut. Eine Reminiszenz an den ersten Satz Gustav Mahlers Erster Sinfonie ("Wie ein Naturlaut") liegt vielleicht nahe, ist jedoch nicht beabsichtigt.
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