![]()
Meditation II |
|
Der Einsame versenkt sich wieder in sich selbst. Diesmal - nach der Wanderung - ändert sich der Charakter seiner Meditation. Er schafft jetzt eine noch tiefer gehende Verinnerlichung, angedeutet durch die hohlen Quinten des Anfangs. Als Tonart wählte ich hier Zigeuner-Dur in C. Das Tempo (Largo) ist jetzt noch langsamer als bei der ersten Meditation (Lento). Zwischendurch belebt sich zuweilen die Vorstellungswelt des Meditierenden, ohne jedoch am langsamen Fluss der Gedanken Entscheidendes zu ändern. Gegen Ende seiner Meditation macht sich in dem Einsamen ein Gefühl tiefer Ruhe und Bedürfnislosigkeit breit, das seinen Ausdruck in einem ruhigen, in F-Dur gehaltenen Melodiefluss im 4/4-Takt findet. Damit endet denn auch seine Meditation.
|