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Meine Frau |
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Inge, die (fast) Unerschütterliche!
Am 5. April 2010 konnten meine Frau Inge und ich unseren 40.
Hochzeitstag feiern. Unsere Bekanntschaft währt allerdings schon drei Jahre länger. Wir
waren beide in diversen Marktforschungsinstituten tätig. Im Januar 1978 machte
ich mich mit einem eigenen Marktforschungsinstitut selbständig, Ende des
gleichen Jahres stieß meine Frau hinzu. Ab diesem Zeitpunkt arbeiteten wir bis
2005 zusammen in unserem Unternehmen, das Meine Frau teilt gewisse Leidenschaften mit mir. Da wäre zunächst einmal die Musik. Sie spielt Klavier und schätzt die gleichen Komponisten wie ich, insbesondere Gustav Mahler. Und da ist es vor allen Dingen dessen "Lied von der Erde", das sie besonders liebt, zumal wenn man es in einer so mustergültigen Interpretation geboten bekommt, wie diejenige von Klemperer als Dirigent, Christa Ludwig als Mezzosopran und Fritz Wunderlich als Tenor. Das Bild rechts zeigt sie
als junges Mädchen, dasjenige links in der Gegenwart. Ich kann keinen großen
Unterschied entdecken. Neben der Musik teilt sie mit mir die Liebe zur Natur. Wir hatten acht Jahre lang eine Wassermühle im Hunsrück gemietet, die wir in jeder freien Minute aufsuchten. Unser Hund Knafti hat dort seine schönsten Zeiten verbracht. Er fing schon im Auto an zu jauchzen, wenn wir in den Waldweg einbogen und in das Mühlenbachtal hinunterfuhren. Wenn wir heute die Bilder von damals betrachten, freuen wir uns noch immer über die dort verbrachten Jahre. Der Mühlenbesitzer wollte sie uns verkaufen, lag jedoch mit seinen Preisvorstellungen dermaßen daneben, dass wir uns nach einer anderen Bleibe im Grünen umschauten. Wir fanden schließlich das Anwesen an der Ruwer, das im Wald gelegen war und aus einem Haupthaus und einem kleineren Nebengebäude bestand. Des weiteren existierte noch eine überdachte Grillstelle mit einem Schwenkgrill. Uns sagte dies alles sehr zu, und auch unser Hund Knafti fand an dieser Herberge Gefallen. Also kauften wir dieses Haus und wohnen nun - nach Aufgabe der Oberurseler Penthauswohnung und beide im Ruhestand befindlich - ganz und gar hier. Schöner und ruhiger kann man es nicht haben, zumal wir beide keine Freunde von Hullygully und Remmidemmi sind. Und hier kann meine Frau ihre zweite Leidenschaft so richtig austoben, wenngleich ich sie manchmal auch lieber bremsen möchte. Sie verändert unseren Garten ständig, obwohl sie lieber mehr Rücksicht auf ihren nicht so ganz intakten Rücken nehmen sollte, der sie schon zu mehrfachen Aufenthalten in der Frankfurter Klinik für Orthopädie zwang. Zugegebenermaßen ist ein gut gestalteter Garten ja etwas für das Auge und das Gemüt. Aber mit einem kaputten Kreuz ist nun einmal nicht zu spaßen. Ihre dritte Leidenschaft sind und waren unsere Hunde, aber auch die von Nachbarn. Knafti, Bolvo und jetzt Vita hingen und hängen an ihr, aber auch Julie, Senta und Fee, Hündinnen von Freunden und Nachbarn lassen sich gern von Inge verwöhnen. Es gab und gibt keinen Bach, kein Gestrüpp, keinen Berg in Spessart, Hunsrück, Eifel und jetzt Hochwald, den sie nicht mit den Hunden erkundet hätte. Na gut, ich will nicht übertreiben: Fast keinen! Wobei man zugeben muss, dass Vita zwar aus der Ruwer trinkt, aber ansonsten im Gegensatz zu Knafti und Bolvo recht wasserscheu ist. Ein paar Bilder aus Vergangenheit und Jetztzeit zeigt die nachfolgende Bildergalerie. Ein Klick auf den kreisförmigen Pfeil zeigt die Rückseite des Bildes, auf der einige Erläuterungen zu finden sind. Links- oder rechtsgerichtete Pfeile führen zu weiteren Bildern. Mit der rechten Maustaste kann man den sogenannten Vollbild-Modus anwählen.
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