Orchesterlieder

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Vor Gericht
Vom Leben
Vom Herbst
Aus der Heimat 

Der Gesang ist eine der zutiefst menschlichen Ausdrucksformen. Es ist viel Kluges, aber auch viel Banales darüber veröffentlicht worden, wieso Gesang überhaupt entstanden ist, etwa aus der Rhythmisierung von Arbeitsvorgängen oder auch nur aus Funktionslust, wie sie schon bei Kleinkindern während des Erprobens eigener körperlicher Fähigkeiten vorkommt. Der deutsche Psychologe Carl Stumpf (1848-1936, zweibändiges Hauptwerk "Tonpsychologie") vermutete, dass Singen aus verlängerten Vokalen (etwa beim Rufen über größere Distanzen) entstand. Die Schweizer Privatdozentin und Psychologin Stefanie Stadler Elmer machte in diversen Experimenten die Beobachtung, dass man beim Prolongieren der Vokale beim Sprechen mehr Gewicht auf klar unterscheidbare Tonhöhen legt, insofern eine Bestätigung der Stumpfschen Vermutung. Beim Sprechen herrschen kurze Silben und ein geringer Umfang der Sprachmelodie vor, beim Singen lange Silben mit erweitertem Melodieumfang. Der Sprechgesang nimmt bei Betonung metrischer Eigenschaften des Textes eine Zwischenstellung ein.

 

Mir hat das Vertonen von Texten schon immer viel Freude bereitet, vor allen Dingen auch das von gelungenen Übersetzungen ganz früher chinesischer Autoren (zu finden unter "Vom Leben" und "Vom Herbst"). Das Lied "Vor Gericht" hat ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe zum Inhalt, während "Aus der Heimat" bis jetzt zwei Lieder über Texte aus meiner norddeutschen Heimat in Noten fasst.

Es sind noch nicht von allen Hör- und Textproben verfügbar. Einige der Lieder werden zur Zeit überarbeitet. "Min Jehan" (Aus der Heimat) ist aber schon aufbereitet worden.

 

 

 

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