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Pfeffersteak |
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Pfeffersteak: In diesem Satz latscht zunächst ein Jungbulle etwas dumpfbackig (in Moll), aber doch ganz zufrieden auf seiner Weide umher, während auf dem Gutshof der Entschluss gefasst wird, ihn zwecks Gewinnung von Filetsteaks umzunieten. Der gutseigene Jäger wird mit der Erlegung des Jungbullen beauftragt und macht sich wohlgemut auf den Weg. Beim ersten Schuss verfehlt der Jäger den Bullen knapp, der infolge des daraus resultierenden Streifschusses unwirsch wird, die Hörner senkt und auf den Jäger losgaloppiert. Dieser drückt in seinem Schrecken noch zweimal ab, nämlich einmal die Flinte und dann in die Hose. Der Bulle stirbt. Anschließend geht der Koch munter zu Werke und bereitet die Pfeffersteaks. Der Episode des zweimaligen Abdrückens liegt eine Schilderung eines Jägers aus Bad Malente-Gremsmühlen zugrunde, die dieser mir vor Jahren erzählte. Er saß seit einer Woche auf einen Keiler an und hatte sich mit seiner fahrbaren Jagdhütte, einem entsprechend umgemodelten Bauwagen im Wald eingerichtet. Plötzlich stand der Keiler vor ihm und er drückte in der beschriebenen Weise zweimal ab. Seine Ehrlichkeit ehrt den Jäger. Ich hätte wahrscheinlich nur einmal abgedrückt, und zwar gleich das zweite Mal. Das nachfolgende Notenbild zeigt den Beginn des Satzes, wo der Jungbulle noch friedlich weidet.
Im folgenden landet der Jäger nur einen Streifschuss und der Bulle schnaubt und stürmt auf ihn los. Nach dem tragischen Ende des Bullen macht sich der Koch ans Werk. |