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Tampong bis Zwither

Begriff

Beschreibung

Tampong

Dämpfer für Tamtam und Gong, aus einem ähnlichen Material hergestellt wie Tampons, so dass sich der Musikerwitz dieses Umstandes bemächtigte und diesen mittlerweile gebräuchlichen Begriff schuf.

Tandemtuba

Doppeltuba (Tuba und Kontrabasstuba), wobei zwischen beiden Klangsystemen mit einem zusätzlichen Ventil hin- und hergeschaltet werden kann.

Taschenklavier

Eintastiges Klavier, das nicht etwa in der Hosentasche getragen, sondern von dort aus entweder mit der linken oder der rechten Hand bedient wird, für schnelle Triller auch beidhändig. Der Triller degeneriert hierbei wegen fehlenden Wechseltons zu einem Tremolo. Das Taschenklavier selbst erzeugt keine Töne und wird deshalb zu den saitenlosen und stummen Chordophonen gerechnet. Wenn überhaupt kommen die zumeist unartikulierten Töne ("Grrrrg! Grrrmpf! Aaah!") vom Spieler, auch Taschenspieler genannt. Die Reaktion auf Seiten des Publikums schwankt je nach Zielgruppe zwischen Empörung, Grinsen oder eigener Beteiligung (Duett, Terzett etc.). Zuweilen kommt es auch zum Wechselspiel, d.h. der mutuellen Bedienung der jeweiligen Fremdtaste, dies gemäß dem Motto: "Fremde Hand wirkt Wunder!" Besonders engagierte Taschenpianisten treten in transparenten Hosen auf, damit das Publikum einen besseren Eindruck von der Virtuosität des Vortrags erhält.

Tastentrommel

Trommel mit einem zwei (zuweilen auch drei) Tasten umfassenden Aufsatz, auf dem wie bei Klaviertasten getrillert wurde. Hierdurch wurden zwei (oder drei) Trommelstöcke in Bewegung gesetzt, die auf das Trommelfell schlugen. Diese Vorrichtung wurde von Nicht-Schlagzeugern verwendet, um ebenfalls eine Rührtrommel bedienen zu können. Hierbei wurde mit der rechten Hand trillernder Weise der Trommelwirbel erzeugt, während die Linke den Grundtakt schlug. Zuweilen noch in Kuriositätensammlungen zu sehen.

Tattoo-Lied

Schleswig-holsteinisches Liebeslied in niederdeutscher Sprache (Plattdeutsch). Wir geben hier den Originaltext sowie seine hochdeutsche Übertragung, die sich allerdings nicht reimt.

 

Tattoo mien Leevsten büst,

dat ik wol weet.

Kum bi de Nacht, kum bi de Nacht,

ik dregg keen Kleed.

Kum bi de Nacht, kum bi de Nacht,

ik dregg keen Kleed.

Dass du mein Liebster bist,

das weiß ich wohl.

Komm in der Nacht, komm in der Nacht,

ich trag' kein Kleid.

Komm in der Nacht, komm in der Nacht,

ich trag' kein Kleid.

Taufbecken

In der Seefahrt bei Äquatortaufen verwendetes Becken, wenn der wieder aus dem Wasser gezogene Täufling als vollwertiges Besatzungsmitglied in die Gemeinschaft der Seefahrer aufgenommen wurde. Das Becken wurde zu einem Tusch des Akkordeons geschlagen. Anschließend musste das neue Besatzungsmitglied für alkoholische Getränke sorgen, wobei der Erfolg der Festivität sich nach der Anzahl infolge Trunkenheit ausgefallener Crewmitglieder bemaß. In der österreichischen Gebirgsmarine steht dieser Brauch heute noch hoch im Kurs, obwohl dort weit und breit kein Äquator zu finden ist.

Telephonium

Unter Telephonium fasst man alle fernsteuerbaren Musikinstrumente zusammen, so auch Fernwerke von Orgeln. Desgleichen fallen hierunter sämtliche elektronischen Tastaturen, die über ein Netzwerk (auch Internet) ein entfernt aufgestelltes Instrument bespielen können.

Thriller-Piepe

Trotz der oberflächlichen Ähnlichkeit in der Schreibweise entlehnt dieses Instrument seinen Namen nicht der musikalischen Verzierung "Triller", wenngleich man einen solchen auch darauf hervorbringen kann. Es handelt sich um ein mit speziellen Registern ausgelegtes Harmonium, das während der Stummfilmzeit Grusel- und Kriminalfilme in Kinosälen begleitete. Nach Zeitzeugenberichten soll die Wirkung umwerfend gewesen sein. Es wurden sogar Zuschauer vom Schlagfuß getroffen, so dass sie zur Ader gelassen werden mussten. Literatur: Sir Gerald Havelock 2002, "The thriller pipe and its socio-psychological implications" in der britischen Schriftenreihe "The moving movies".

Tolle Ranz

Bewundernder Spitz- oder Kosename für die Sängerin Vanessa Ranz (1967-?), die mit erheblichen vorderen Überhangmandaten (Abb. rechts) ausgestattet ist. Da sie bei Entgegennahme des Applauses sich ohne über der Brust verschränkte Arme verbeugte, forderte sie auf diese Weise zu Formen geradezu stürmischer Beifallsbekundung überwiegend des männlichen Publikums heraus. Aber auch lesbische Zuhörerinnen fanden sich überproportional häufig unter ihren Bewunderern (laut "IGH Marktforschung"). Als Zugabe bot sie gern das schlichte Volkslied "Oh du mein Riesengebirge" dar.

Tornisterorgel

Auf den Rücken schnallbares Organum, das während des Marschierens (etwa bei Wallfahrten) durch jeweils einen der beiden in den Kniekehlen befestigten Blasebälge mit Luft versorgt wurde, wobei die Kniebewegungen den Balg zusammenpressten und wieder ausdehnten. Die einzelnen Pfeifen wurden über Schläuche, die mit einem vor dem Bauch hängenden Manual verbunden waren, angesprochen. Die erste Tornisterorgel geht auf den österreichischen Orgelbauer Josef Hintermoser (1621-1663) zurück, der infolge allzu lebhaften Zuspruchs zu seinen selbst gebrannten Obstlern schon früh den Weg allen Fleisches gehen musste.

Trampoline

Kleine, früher zuweilen in der Straßenbahn (Tram) gespielte Posaune. Führte je nach Qualität des Posaunisten und weiterer Ensemblemitglieder zur Überfüllung oder sehr schnellen Entleerung der Tram. Wurde in Chicago 1943 aus Sicherheitsgründen wieder abgeschafft, konnte sich anderenorts, beispielsweise Europa, nie so recht durchsetzen. Literatur: David Havighurst 1937: "The incredible trombone player"

Trockenzither

Alle bekannten Zithern sind für den Einsatz an trockenen Orten konzipierte Instrumente. Eine vom britischen Erfinder Thomas Witherspoon (Inhaber der Instrumentenbaufirma "Mysterious Waters") angedachte Unterwasserzither stieß auf wenig Resonanz.

Trödler

Musiker, der im Tempo zurückbleibt

Trombose

Berufskrankheit von Posaunisten (ital. Trombone), die durch langes Sitzen bei eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit hervorgerufen wird. Wurde aber auch schon in anderen Instrumentengruppen beobachtet, am seltensten bei Triangelisten.

Trommelrevolver

Kreisförmige Anordnung von Trommeln unterschiedlicher Größe, die per Pedalwahl vor den Schlagzeuger geschwenkt werden können

Trübinette

Zu den Schalmeien rechnendes Holzblasinstrument mit doppeltem Rohrblatt. Hat trotz der Namensgebung nichts mit einer Klarinette (einfaches Rohrblatt) zu tun. Diesen Instrumenten ist ein leicht näselnder, trüber Klang zu eigen. Sie wurden deshalb zuweilen auch Trübsinnshorn genannt. Entgegen anders lautenden Behauptungen heißt es die Schalmei, nicht das Schalm-Ei. Die Bezeichnung Schalm-Ei oder Plural Schalm-Eier werden hingegen zur Bezeichnung des Scrotums verwendet, das dem Trübinettenbläser hoffentlich zueigen ist. Rechts zwei Trübinetten unterschiedlichen Tonumfangs. Literatur: Heribert Kleinzimt 1993, "Das Horn der Traurigkeit: Die vergessene Trübinette".

Trugschluss

Verfrühtes Ende eines Konzertes, für das man einen Eintrittspreis bezahlt hatte, der mehr erwarten ließ.

Trumann, Emanuel

Lübecker Komponist (1860-1924), Sohn einer Wäschereibesitzerin in Lübeck-Travemünde. Offenbar regte ihn seine Herkunft dazu an, ein überschwängliches Klavierstück zu schreiben, das später unter dem Titel "Schäumerei von Trumann" eine gewisse Berühmtheit erlangte. Trumanns Aquavit-Konsum soll dem Vernehmen nach nicht unbeträchtlich gewesen sein.

Turmgambe

Auf Stadttürmen statt Trompete gespielte Gambe, wurde frühzeitig wegen geringer Reichweite aufgegeben

Turteltaube

Opernrolle, bei der die umturtelte Angebetete die Bemühungen des Liebenden überhört

Tütatüt

volkstümliche Bezeichnung für das auf Einsatzfahrzeugen verwendete Martinshorn (Folgetonhorn), zuweilen auch Tatütatüt

Tutor

jeder Spieler eines Blasinstruments

Unfuge

Musikstück, das keine Fuge ist. Unter Musikhistorikern ist ein Streit darüber entbrannt, ob der Kanon als Vorform der Fuge nun zu letzterer oder aber den Unfugen gerechnet werden muss. Sehr dezidiert äußert sich hierzu Hark-Ohm Flenz-Burge 1958: "Rumgedreht: Dann wird es zur Fuge!" in der Schriftenreihe Musica  et Alcoholica.

unlauter

altertümlich für "leiser"

Urinette

Vorwiegend im Schweizer Kanton Uri gebräuchliches (klarinettenartiges) Hirteninstrument, das auf einen Entwurf des österreichischen Instrumentenbauers Xaver Maria Hintermoser (1721-1801) zurückgeht. Letzterer erfreute sich einer regional sehr starken Verehrung wegen seines umfangreichen Obstgartens, dem hervorragende Branntweine entsprossen.

Urwaldhorn

Bezeichnet keinesfalls ein im Urwald zu blasendes Horn (wenngleich auch dafür geeignet), sondern ist der Name für die Urform des Waldhorns, das nach dem Vornamen seines Erbauers Waldemar Post (1531-1578)  benannt wurde. Als Niederösterreicher war Post auch ein begnadeter Erzeuger schmackhafter Spirituosen. Literatur: Heribert Kleinzimt 1972: "Mit Waldemar ins Horn gestoßen" aus der Schriftenreihe Musica vitalis.

Valpolicello

In den Alpentälern (Valle = Tal)  gespieltes mehrsaitiges (poli-) Streichinstrument, dem heutigen Cello sehr verwandt. Literatur: Heribert Kleinzimt 1967: "Die Täler sind gestrichen voll!" in der Schriftenreihe Musica vitalis

Vorschlaghammer

Karikierende Bezeichnung für den in Zwickauer Komponisten Theodor Hammer (1815-1886), der sich selbst in heftiger Konkurrenz zu dem ebenfalls aus Zwickau gebürtigen Robert Schumann (1810-1856) sah. Er war und blieb allerdings der einzige, der überhaupt einen solchen Bezug herstellte. Seinen Spitznamen verdankte er seiner manieristischen Art, an den unmöglichsten Stellen seiner stark unbeachteten Kompositionen Vorschlagnoten einzufügen. 

Waschtrommel

In der Militärmusik insbesondere bei Pioniereinheiten verwendete wasserfeste Form der Trommel, die auch bei Durchqueren von Flüssen und anderen Gewässern nicht aus dem Leim geht ("waterproof").

Weichspieler

Bezeichnung für eine Opernrolle, die alle anderen so schlapp und weich spielt, dass diese entweder alles tun, was von ihnen verlangt wird oder vorzeitig aufgeben oder auch keinen Widerstand mehr leisten können. Ein ganz berühmter Weichspieler ist mit der Leonore aus Beethovens Oper Fidelio gegeben. Diese zunächst in einer Hosenrolle auftretende Dame gewinnt die Liebe der Tochter des Kerkermeisters (fast schon nicht mehr latent, sondern manifest lesbisch), dann überredet sie den Kerkermeister, ihm im Kerker helfen zu dürfen, um an ihren dort schmachtenden Gatten zu gelangen. Anschließend stoppt sie den Bösewicht Pizarro mit gezogenem Colt ("Töt erst sein Weib!": Reaktion der anderen: "Sein Weib, sein Weib, sein Weib?") und schließlich sinkt ihr der nunmehr befreite Gatte Florestan glückselig an den Busen (Oh welche Lust an Leonorens Brust"). Ich sah vor Jahren eine Leonore, deren Anblick mir einen weiteren Kerkeraufenthalt doch hätte recht attraktiv erscheinen lassen (Aversions-Aversionskonflikt: Dann wählt man das kleinere Übel). Schließlich wird sie dann noch von einem Minister und allen Umstehenden gefeiert (bis auf Tochter Zerline und Bösewicht Pizarro). Literatur: Heribert Kleinzimt 1973: "Renne wenn Leonore kommt! Die Weichspieler in der Oper seit Gluck". Der Orpheus in Glucks Oper Orpheus e Eurydice war auch so einer. Der konnte sogar Furien mürbe singen.

Weiterreise

Von Franz Schubert (1797-1828) ursprünglich geplante Fortsetzung des Liederzyklus "Winterreise", die durch seinen frühen Tod nicht mehr realisiert werden konnte. Dies ist mehr als schade, da Franz Schubert zu Lebzeiten ein ausgesprochen mobiler Typ war. Allerdings fing er sich dadurch auch eine venerische Krankheit ein, die ihm schlussendlich aber wohl nicht das so hell leuchtende Lebenslicht ausblies. Dies dürfte eher auf eine Typhuserkrankung zurückzuführen sein.

Wickelhorn

Alle modernen Hörner sind Wickelhörner, da sie sonst eine kaum mehr handhabbare Länge erreichen würden und eine störanfällige Klappenmechanik haben müssten, es sei denn, man beschränkte sich auf die Naturtonreihe wie bei Alphörnern. Selbst bei diesen gibt es inzwischen Ventilaufsätze, wobei das eigentliche Horn jedoch unaufgewickelt bleibt. Siehe hierzu auch Longhorn!

Wirbelfortsatz

Die Verlängerung eines Pauken- oder Trommelwirbels (oft auch Becken- oder Tamtamwirbels) von einem Takt in den nächsten. Dies wird in der Notenschrift durch einen Bindebogen und Wiederholung des Tremolozeichens (Wirbel) angezeigt (siehe Pauken im folgenden Beispiel). In der Militärmusik wird oft statt der Tremolobalken der Buchstabe "z" verwendet (siehe Rührtrommel im Notenbeispiel).

 

Wirrsing

Sänger(in), der (die) alles durcheinanderbringt, die Noten, das Orchester oder Ensemble und den Dirigenten

Yogagott

Fagott für die Yoga-Ausbildung: Der Yogalehrer bläst (meist schlecht) das Yogagott und der Schüler versucht, ruhig zu bleiben. Zu diesem Zweck schnallt er sich meistens fest, und zwar mit einem Yoghurt.

Zapfgeige

Geige mit einem Zusatzgefäß, in das Alkohol (meistens Rum) eingefüllt und über einen Hahnen wieder abgezapft werden konnte. Bei Auftritten an zugigen oder kühlen Orten sehr beliebt. Hebt zwar oft die Spiellaune, beeinträchtigt jedoch nach mehrmaligen Zapfvorgängen die Virtuosität.

Zauberflöte

Dieser Begriff beschreibt mehrere Sachverhalte bzw. Gegebenheiten:

1. Die Zauberflöte: Oper bzw. Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart (Libretto Emanuel Schikaneder), uraufgeführt 1791  im Freihaustheater in Wien

2. Bezeichnung für einen Büstenhalter, der erfolgreich anatomische Schwächen kaschiert: Nimmt man ihn ab, ist der Zauber flöten!

3. Bei Musikerinnen die Bezeichnung für das leistungsfähige Genitale eines Kollegen

Zickadoe

In Anlehnung an sogenannte Singzikaden benanntes oboenartiges Holzblasinstrument. Die Schreibweise mit "ck" weist auf die in Musikerkreisen scherzhaft vorgetragene Überzeugung hin, das Instrument eigne sich vorzüglich, um angesichts unleidlicher Frauen einen Zickenalarm auszulösen. Das Instrument wurde von dem österreichischen Instrumentenbauer Nepomuk Anzengruber junior (1730-1801) entworfen. Er galt daneben als ausgezeichneter Branntwein-Destillateur und belieferte auch die österreichische Krone.

Ziehtarre

Gitarre mit seitlich angebrachtem Zigarrenfach, aus dem der Spieler bei Bedarf blitzschnell eine Zigarre ziehen konnte. Diese Art von Instrumenten sind auch heute noch vorwiegend auf Kuba in Gebrauch. Der Name wurde über Seeleute in dieser deutschen Form nach Kuba exportiert. Das erste dieser Instrumente wurde von dem Kubaner Jaime Alvarez (1821-1899) beschrieben. Literatur: Heribert Kleinzimt 1988: "Die Ziehtarre: Schade, dass Rauchen so schädlich ist!" in der Schriftenreihe Musica vitalis.

Zischlaute

Mikrofon am Dirigentenpult, mit dem der Maestro über eine Lautsprecheranlage einen Zischlaut wie etwa "Pschscht!" an ein unruhiges Publikum senden kann.

Zugaffe

Sammelbegriff für alle Arten von Showinstrumenten, die das Publikumsinteresse dermaßen wecken, dass man eben "zugafft".

Zugflöte

Die Zugflöte (auch Kolben-oder Lotusflöte) gehört zu den gedackten Flöten. Ihr Deckel ist durch einen Griff verschiebbar und erzeugt somit die unterschiedlichen Tonhöhen. Die folgende Abbildung (aus Wikipedia) erklärt das Prinzip.

 

Zuggambe

Mit zunehmendem Aufkommen komfortabler Eisenbahnreisen in Speisewagen (innerhalb einer kleinen Salonbesetzung) gespieltes Streichinstrument. Wurde später zumeist durch ein Violoncello ersetzt.

Zugposaune

Bei amerikanischen Eisenbahngesellschaften um die Jahrhundertwende (1900) verwendetes Signalinstrument, um die Zugabfahrt freizugeben. Wurde aber oft von  afro-amerikanischen Bahnbediensteten für Jazzimprovisationen missbräuchlich eingesetzt, so dass man hiervon wieder abkam.

Zwickscheit

Eigentlich Trumscheit (auch Nonnengeige, Marientrompete, Trompetengeige, Tromba marina), ein mit nur einer Saite bezogenes historisches Streichinstrument, das bei heutigen Aufführungen alter Musik von Spezialisten wieder eingesetzt wird. Es erzeugt einen trompetenartigen, leicht schnarrenden Klang. Da dieses Instrument oft von Frauen gespielt wurde und wird, veranlasste es die hinter den Frauen sitzenden Bläser zuweilen, ersteren in den Allerwertesten zu kneifen. Hieraus entwickelte sich dann im Musikerwitz die Bezeichnung Zwickscheit oder auch Zwicke. Die Abbildung rechts zeigt einen Trumscheit (Copyright: Commons Medienarchiv Wikimedia).

Zwither

1. Musiker, der sich im Zweifel darüber befindet, ob er Lyra oder Zither spielen soll.

2. Kombinationsinstrument aus Lyra und Zither, eine Adaptation des Wortes "Zwitter".

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